Bis Ende des Jahres soll Havanna über 100 WiFi-Hotspots verfügen

Bereits heute nutzen täglich hunderttausende Kubaner das Internet (Quelle: Esentialexperiences)

Wie eine Mitarbeiterin der staatlichen Telefongesellschaft ETECSA gegenüber kubanischen Medien bekannt gab, soll die Hauptstadt Havanna bis zum Ende des laufenden Jahres über insgesamt 100 WiFi-Hotspots verfügen. Es ist geplant, unter anderem die Uferpromenade „Malecón“ über mehrere Kilometer Länge mit drahtlosem Internet zu versorgen.

Seit der Eröffnung der ersten 22 WiFi-Hotspots im Sommer 2015 hat sich beim Internetausbau auf Kuba viel getan. Die Preise wurden von damals über 4 CUC auf heute 1,50 CUC pro Stunde reduziert, mittlerweile zählt die Telefongesellschaft landesweit 327 WiFi-Hotspots, davon allein 41 in Havanna womit alle Stadtteile der Hauptstadt über mindestens einen Zugangspunkt verfügen.

Mit dem angekündigten Ausbau wird sich die Anzahl der öffentlich nutzbaren Internethotspots in der Hauptstadt innerhalb weniger Monate mehr als verdoppeln.

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5 Gedanken zu „Bis Ende des Jahres soll Havanna über 100 WiFi-Hotspots verfügen

  1. Auf Kuba geht es auf niedrigen Niveau trotzt Embargo langsam – vielleicht zu langsam – voran. Im reichen Deutschland sinkt die Internetqualität. Der Glasfaserausbau wurde verschlafen, obwohl das Geld dazu da ist. Seit der Privatisierung der Telefondienste sanken zwar die Preise, aber die Qualität ging zurück. Die Privaten sind nicht in der Lage wirklich flächendeckende Telefondienste anzubieten, ständig gibt es hierzulande flächendeckende Internetausfällle, über die niemand berichten will. Privat ist eben nicht besser als Staat sondern nur besser für die Aktionäre….

    • „Flächendeckende Internetausfälle“ über die niemand berichten will? Nur weil sie nicht Schlagzeile, sondern eher Randnotiz sind und nur auf eher fachlich orientierten Newsseiten Wiederhall finden? Neenee, das stimmt so nicht. Und dass bei so vielen Anbietern inhouse technische Probleme auftauchen können, Peripherie beim User kaputt geht oder auch durch Bauarbeiten Störungen ausgelöst werden können, das ist dann doch eher relativ normal.

      Was die Internetgeschwindigkeit angeht, liegt das an Entscheidungen der inkompetenten Bundesregierung, die vor der Telekom eingeknickt ist und nun eine Technologie fördert, die nur einen Zwischenschritt darstellt hin zur nächsten Generation, die längst umgesetzt werden könnte. Da sind fast alle anderen Länder der westlichen Welt Deutschland voraus. Ein echtes Trauerspiel!

      Was Kuba angeht, empfand ich die WLAN-Abdeckung überraschend gut, jede größere Stadt hat mittlerweile einen oder mehrere Spots in einem zentralen Parque.

  2. Pingback: Das Internet in Kuba - Stand der Dinge | Kubanews

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